
Devolo stellt Smart-Home-Server ein: Was Nutzer jetzt wissen müssen
Die digitale Welt ist ständig im Wandel, und das Smart-Home-System von Devolo ist davon nicht ausgeschlossen. Ab dem 31. Dezember 2025 wird das Unternehmen seine Home-Control-Server abschalten, was bedeutet, dass die Nutzer in Zukunft mit massiven Einschränkungen in der Nutzung rechnen müssen. Es ist wichtig, dass die Verbraucher sich frühzeitig informieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die Kontrolle über ihre Smart-Home-Geräte zu behalten.
Warum stellt Devolo seine Server ein?
Der strategische Neuausrichtungsansatz von Devolo zielt darauf ab, sich stärker auf Heimnetzwerke und industrielle Anwendungen zu konzentrieren. Diese strategische Entscheidung kann für viele Nutzer, die sich auf die Smart-Home-Funktionalitäten verlassen, herausfordernd sein. Ab 2026 sind die Geräte nur noch im Offline-Modus nutzbar, was viele der ursprünglich vorgesehenen Komfortfunktionen wie Fernzugriff und Sprachsteuerung einschränkt.
Was bedeutet das für die Nutzer?
Nutzer, die auf das Devolo System angewiesen sind, müssen sich darauf einstellen, dass ihre Smart-Home-Funktionen stark eingeschränkt sind. Ab 2026 wird das System lediglich offline betrieben werden können. Das bedeutet, dass Funktionen wie das Hinzufügen oder Umkonfigurieren von Geräten sowie die Anpassung von Szenen und Zeitsteuerungen nicht mehr möglich sein werden. Allerdings werden gespeicherte Routinen weiterhin funktionieren.
Wechselmöglichkeiten und ihre Kosten
Für Nutzer, die nicht auf die eingeschränkten Funktionen des Devolo-Systems angewiesen sein möchten, bietet das Unternehmen Rockethome einen Wechselservice an. Hier können bestehende Geräte weiterverwendet und Teile der Einstellungen übernommen werden. Dennoch müssen Nutzer beachten, dass für jedes Rockethome-Gateway ein separates Abo abgeschlossen werden muss, mit einem Einstiegspreis von 130 Euro und monatlichen Kosten von 8,50 Euro. Ein Umstieg sollte definitiv bis Ende 2025 erfolgen, sonst könnte man mit der Situation konfrontiert werden, dass alle vorhandenen Geräte manuell neu eingerichtet werden müssen.
Alternativen zu Devolo
Nutzer können auch auf andere Z-Wave-gemäße Gateways umsteigen. Dabei müssen allerdings sämtliche Geräte und Einstellungen manuell neu eingerichtet werden, was zeitintensiv und aufwendig sein kann. Es stehen verschiedene Alternativen zur Verfügung, und Verbraucher sollten die Vor- und Nachteile jeder Option sorgfältig abwägen, um die beste Entscheidung für ihre individuellen Bedürfnisse zu treffen.
Die Bedeutung der Selbstbestimmung im Smart-Home-Bereich
Diese Entwicklungen werfen grundlegende Fragen über die Selbstbestimmung im Bereich der digitalen Lösungen auf. Die Rückkehr zur Kontrolle über die eigenen Daten und Technologien ist in der heutigen Welt unerlässlich. Nutzer des Smart-Homes sollten immer auf dem neuesten Stand bleiben und informierte Entscheidungen treffen, um ihre Privatsphäre und Sicherheit in einem zunehmend vernetzten Umfeld zu schützen.
Wichtige Informationen für die Zukunft
Um die Kontrolle über die eigenen Daten zurückzugewinnen, ist es entscheidend, informiert zu bleiben. Die oben genannten Optionen sind nur einige der möglichen Schritte, die betroffene Nutzer unternehmen können. Verbraucher sollten sich regelmäßig über neue Entwicklungen informieren und im Zweifelsfall rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um unnötige Überraschungen zu vermeiden.
Damit es effektiv gelingen kann, Kontrolle über eigenen Daten zurück zu gewinnen, bleiben Sie stets aktuell informiert – eintragen und Wissen erhalten.
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