EU-Kommission Vorwärts: Die Bedeutung von Open Source für die digitale Souveränität
Die Europäische Kommission hat kürzlich eine Konsultation gestartet, um eine neue Open-Source-Strategie zu entwickeln. Diese Strategie wird von der Kommission als entscheidend für die digitale Souveränität Europas angesehen. Die Abhängigkeit von non-EU Technologien wird als erhebliches Risiko für die digitale Infrastruktur der EU betrachtet. Laut einer Analyse nutzen bis zu 90 % des heutigen Codes in der digitalen Wirtschaft Open-Source dabei wird festgestellt, dass ein Großteil des durch europäische Entwickler generierten wirtschaftlichen Wertes außerhalb der EU zirkuliert. Es ist dringend notwendig, eine ehrgeizige Initiative zu starten, um die europäische Open-Source-Landschaft zu stärken.
Der Aufruf zur Handlung: Stärkung von Open-Source-Initiativen
Die Kommission fordert alle Interessierten bis zum 3. Februar auf, ihre Ideen und Erfahrungen zu teilen. Das Feedback wird dazu beitragen, eine nachhaltige Strategie zu entwickeln, die unter anderem darauf abzielt, das Geschäftsmodell von Open-Source-Projekten zu verbessern. Das Unternehmen Nextcloud hat unter anderem Vorschläge gemacht, wie europäische Regierungen Open-Source-Lösungen fördern können, um der Konkurrenz von Big-Tech-Anbietern entgegenzuwirken. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass EU-Bürger nicht nur Qualität, sondern auch Sicherheits- und Datenschutzstandards erhalten.
Öffentliche Unterstützung für Open-Source-Technologien
Die Kommission erkennt an, dass der öffentliche Sektor eine Vorreiterrolle einnehmen sollte. Sebastian Raible, Leiter für EU-Beziehungen bei APELL, unterstreicht, dass die Förderung von Open-Source nicht nur die Unabhängigkeit von privaten Anbietern gewährleistet, sondern auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Europas sichert. Er verweist dabei auf die Wichtigkeit einer tatsächlichen Budgetierung von Open-Source-Initiativen in den öffentlichen IT-Haushalten, um Akteuren zu ermöglichen, ihre Projekte skalierbar zu machen und ihre Infrastruktur zu investieren.
Eine kritische Masse von Inputs: Bürger und Unternehmen engagieren sich
Die Konsultation hat bereits mehrere Hundert Beiträge erhalten, hauptsächlich von europäischem Publikum. Diese Stimmen beinhalten persönliche Erfahrungen mit Open Source und deren Anpassung in der täglichen Praxis. Der Dialog ist wichtig, um Tools und Lösungen zu entwickeln, die echte Bedürfnisse adressieren. Öffentliches Feedback ist entscheidend für die Entwicklung eines Open-Source-Ökosystems, das nicht nur funktioniert, sondern auch die Werte von Gemeinschaft und Teilhabe fördert.
Schlussfolgerungen: Die Zukunft der digitalen Souveränität Europas
Die neue Strategie der Europäischen Kommission für Open Source ist ein Schritt in die richtige Richtung. Durch die stärkere Förderung von Open-Source-Technologien wird Europa nicht nur unabhängiger von ausländischen Technologien, sondern positioniert sich auch als ein ernstzunehmender Akteur im digitalen Raum. Dies hat weitreichende Vorteile für den Datenschutz und die digitale Sicherheit europäischer Bürger.
Handeln Sie jetzt: Teilen Sie Ihre Meinung
Die Europa-Kommission wartet auf Ihre Stimme! Nutzen Sie die Möglichkeit zur Einflussnahme auf die digitale Zukunft Europas. Ihre Erfahrungen und Gedanken sind wichtig, um das offene digitale Ökosystem Europas nachhaltig zu gestalten. Machen Sie mit und geben bis zum 3. Februar Ihr Feedback ab!
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